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Definition

Brandalt ist mein Notizbuch für unfertige Gedanken, Fragmente und Geschichten. Brandalt handelt über dich und mich, über uns. Über das Leben; das Leben als Leser, Konsument und, nun ja, “Autor”. (Hey, immerhin bin ich Co-Autor eines unverschämten Schundromans der Extraklasse.) Brandalt ist mein Badezimmer, mein Auto, mein Bett, mein Sofa und mein Haustier. (Sehr pflegeleicht: scheißt nicht, bellt nicht, haart nicht.) Alle Texte sind im Prinzip weit davon entfernt, rund, gut oder gar perfekt zu sein. Ich ändere, streiche oder schreibe um; zu jeder Zeit. Zudem ist zu beachten, dass vieles erlogen ist, gar nicht stimmt und an den Haaren herbeigezogen ist! Das ist erlaubt, man darf es fiktive Literatur nennen. Wollte ich nur Bescheid sagen. Für wüste Beschimpfungen stehen im Impressum alle relevanten Kontaktdaten.

Der Autor in London

Der Autor

Es war Ende 1999, als ich mit einem Modem das erste Mal ins Internet surfte. Ich glaube, das war mit meinem Dreamcast. Das war keine Freude und ich spielte dann lieber Shenmue (eines der wenigen Videospiele, das ich je durchgespielt habe, denn ich bin der weltschlechteste Videospieler; außer in GoldenEye vielleicht). Irgendwann hatte ich auch mit dem Computer Internet und so weiter. Ende 2004 habe ich meinen ersten Blog begonnen. Und nun das. Es folgt zur schnellen Erheiterung eine halbwahre Biografie: D. M. entsteigt am 15. August 1485 völlig durchnässt dem Titicacasee und stirbt am 23. April 5 Mrd. n. Chr. an einem schlimmen Sonnenbrand in seinem Grab auf dem Jebus-Fistus-Vergessensfriedhof. Im Laufe seines abenteuerlichen Lebens ist er u. a. Strauchdieb, Chassid und Geschichtsfälscher. Bei einer Reise zum Erdkern wird er an der linken Schläfenlocke verstümmelt, nimmt jedoch trotzdem (etwas verspätet) im Jahre 1998 am Vietnamkrieg teil. Im Moment trinkt er ein Glas Eistee der Marke «Trader Joe’s». Der Autor ist glühender Anhänger des Cargo-Kults.

Vielen Dank fürs Lesen!